Hirte und Herde

Im Mittelpunkt dieses Sonntags „Misericordias Domini“ (die Barmherzigkeit Gottes) steht das Bild vom Hirten, der auf seine Herde aufpasst und für sie sorgt. Jesus bezeichnet sich selbst als „guter Hirte“ (Johannes 10, 11-16), die Gemeinde spricht den 23. Psalm („Der Herr ist mein Hirte…“), und der Pastor (lat. für „Hirte“) hält die Predigt, deren Grundlage 1. Petrus 5, 1-4 auch vom Hirten spricht. Passt doch alles zusammen, oder?

 

Liebe Gemeinde!

Seit Kurzem sind wir auch bei Netflix und können uns aus dem Internet eine Menge unterschiedlicher Filme herunterladen. Wir haben dort die Serie „House of Cards“ für uns entdeckt. Sie spielt in Washington D.C., und die Hauptfigur ist ein Unsympath mit Namen Frank Underwood. Er ist ein Intrigant, absolut herzlos und ohne Moral und nur an seiner eigenen Karriere interessiert, für die er auch buchstäblich über Leichen geht. Andererseits zeigt er auch ziemlich gut, wie Politik geht. Weiterlesen

Alles Verbrecher?

Zum rhetorischen Repertoire der Populisten gehört ein stabiles Misstrauen den Politikern gegenüber. Ein Misstrauen, das nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung 28% der deutschen Bevölkerung hat. Und der Kieler Professor Rainer Mausfeld hat gerade viel Erfolg mit seinem auf Youtube eingestellten Vortrag über die Eliten, die uns für dumm verkaufen. Sein Titel: „Warum schweigen die Lämmer?

Es wird immer wieder gesagt, dass Bürgerinnen und Bürger das Vertrauen in Parteien und Institutionen – und das gilt auch für die Kirche – verloren hätten. Weiterlesen