Lichtblick der Woche

Tägliches Gleichgewicht

Dem Schmerz nicht weichen
Die Freude auskosten

Der Liebe entgegengehen
Dem Tod ins Auge sehen

Die Zukunft willkommen heißen
Das Vergangene bewahren

Das Kleine schätzen
Das Große nicht scheuen

Mutig reden
Tapfer schweigen

Mit Gott rechnen
Unberechenbar bleiben

 

Dieses Gedicht von Susanne Niemeyer (www.freudenwort.de) haben wir von Waltraud bekommen. Ein herzliches Dankeschön.

Die Säkularen

Kirche im Dialog (3). – siehe Themensuche

Richard Dawkins hat eine Mission. Er ist von Haus aus Evolutionsbiologe und damit der Ansicht, dass die Lebewesen, die Erde, ja das ganze Universum aus sich selbst heraus entstanden ist und sich entwickelt hat. Seine Gegner sind die Kreationisten. Diese meinen, dass alles erschaffen wurde. Von Gott erschaffen wurde. Weiterlesen

* Wissenschaft oder Gott

2. Teil der Reihe über den Atheismus – siehe in der Themensuche unter „Kirche im Dialog“

Für mich ist die Wissenschaft das Maß aller Dinge, wenn es darum geht, diese Welt zu erklären. Die „Schulmedizin“ ziehe ich der Homöopathie vor, die Naturgesetze hinterfrage ich nicht, und wenn es irgendwelche Phänomene gibt, die man noch nicht erklären kann, dann sind es eben Phänomene, die man noch nicht erklären kann – und keine Geister, Wunderheilungen oder Gotteserscheinungen. Weiterlesen

* Der Charme des Atheismus

  1. Teil der Reihe über den Atheismus

Die Auseinandersetzung mit dem Atheismus hat für mich schon immer einen großen Reiz gehabt. Schließlich geht es bei der Frage nach Gott nicht nur um die Fundamente der Erkenntnis und der Welt, sondern vor allem auch um meine persönlichen Grundlagen. Für mich als Pastor ist das ja besonders heikel. Käme ich zur Erkenntnis, die ganze „Sache mit Gott“ (Heinz Zahrnt) wäre Unsinn, wäre meine berufliche Zukunft gefährdet. Käme ich zum Schluss, an „Gott“ wäre etwas dran, könnte deshalb der Wunsch der Vater des Gedankens sein. Weiterlesen

* Der unberechenbare Gott

Es ist wahr, mit Gott habe ich so meine Schwierigkeiten. Ja, er hat mir schon viel Gutes geschenkt. Das übersehe ich keineswegs. Aber es war auch viel Mist dabei. Ich finde ihn einfach zu unberechenbar.

Denn das Schlimme an meiner Situation ist nicht, dass ich wieder ins Krankenhaus muss. Die Schmerzen und die Schwäche sind eklig, aber sie sind auszuhalten. Das Schlimme ist die Ungewissheit: Wird es gut ausgehen? Anders gefragt: Werde ich leben? Weiterlesen

* Hineni

Das Wort ist hebräisch und heißt übersetzt „Hier bin ich“. In der Bibel sagen es Menschen, die von Gott oder von Menschen angerufen werden: „Wo bist du?“ Mose wurde zum Beispiel aus dem Dornbusch gerufen und Abraham von seinem Sohn, Josef von seinem Vater und Samuel im Traum.

„Hineni“ ist aber viel mehr als das Signal, dass man den Ruf gehört hat. Es ist mehr noch eine Haltung, eine Lebenshaltung und meint: „Hier bin ich, mit allen meinen Sinnen. Ich bin wach und bereit. Ich höre und bin bereit zu folgen.“ Wer „Hineni“ sagt, macht mit einem Wort den Schritt von der Unverbindlichkeit in die Verpflichtung und Verantwortung. Weiterlesen